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Die Goldsteingasse

Ich bin ein großer Fan von Kinder-und Jugendbüchern im Fantasybereich. Die Goldsteingasse von Arwyn Yale habe ich im Rahmen einer kostenlosen Werbeaktion auf meinem Kindle geladen, der »Klappentext« klang vielversprechend, da konnte ich nicht widerstehen.

Flynn ist zehn und kommt aus armen Verhältnissen. Wegen seiner abgetragenen und kaputten Klamotten wird er oft von Mitschülern gehänselt. Das Blatt scheint sich zu wenden, als seine Eltern abends einen mysteriös aussehenden Mann in die Wohnung lassen, der ihnen einen ebenso mysteriösen Job anbietet. Worum es geht, verrät er nicht. Aber Flynns Eltern gehen am nächsten Tag zum Vorstellungsgespräch und sind danach verschwunden.

Flynn findet eine Visitenkarte des Mannes mit einer komischen Anschrift, macht sich auf die Suche und landet durch einen speziellen Bus in der Goldsteingasse. Hier existiert tatsächlich Magie. Flynn glaubt seinen Augen kaum. Als er erfährt, dass seine Eltern betrogen wurden und nun irgendwo in den Bergen Vampire jagen sollen, beschließt er sie in den Bergen zu folgen. So das ist alles andere als einfach.

Aber gemeinsam mit der Hexe Frau Käfer, die ihn bei sich aufnimmt (der Besitzer der Vampiragentur ist hinter ihm her) und ihrer Tochter Mia heckt er einen Plan aus, seine Eltern zu befreien.

Es macht Spaß, Flynn bei der Suche nach seinen Eltern zu begleiten. Die Goldsteingasse wird mit viel Liebe zum Detail beschreiben und ich find einige Ideen, wie z.B das Café, oder die Papageien ziemlich originell. Es ist spannend geschrieben und die Figuren habe ich schnell ins Herz geschlossen. Allen voran Flynn, der nicht so der typische Held ist, sondern auch mal eine Panikattacke bekommt, eben ein richtiger Zehnjährige, der Angst um seine Eltern hat. Vampire spielen zum Glück nur eine untergeordnete Rolle, denn mit denen kann ich normalerweise nicht all zu viel anfangen. Das Ende ist »explosiv« und toll gemacht, mehr will ich nicht verraten.

Absolute Leseempfehlung von mir.

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